So hat die Erkältung keine Chance

Vor allem die richtige Entspannung – wie mit einer guten Tasse Tee – hilft bei einer Erkältung wahre Wunder

 

Gerade im Herbst und Winter treten oft Erkältungen auf. Dabei handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege, typische Symptome sind Halsschmerzen und Schnupfen, Heiserkeit und Husten bzw. beliebige Kombinationen dieser. Bei einer Erkältung handelt es sich um einen grippalen Infekt, der mit der echten Grippe „Influenza“ nichts zu tun hat. Anzeichen einer echten Virusgrippe sind starke Kopfund Gliederschmerzen, sowie Fieber von mindestens 38,5 Grad. Kälte kann zwar Schnupfen begünstigen, die eigentliche Erkältung wird jedoch durch verschiedene Viren verursacht. Man wird über eine Tröpfcheninfektion angesteckt.

Die Viren können eingeatmet werden oder über die Hände auf die Schleimhäute gelangen. Generell kann alles was das Immunsystem schwächt auch Chancen für die Viren erhöhen. Es kann auch zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion kommen, die zu einer Lungenentzündung führen kann. Doch wann sollte man zum Arzt? Wenn Sie zum Beispiel eine Krankmeldung benötigen, muss diese vom Arzt ausgestellt werden. Atemnot und hohes Fieber können auf eine Lungenentzündung hindeuten, prinzipiell sollte bei hohem Fieber oder Fieber bei Säuglingen immer ein Arzt aufgesucht werden, ebenso bei starken Schmerzen. Ein grippaler Infekt sollte sich außerdem nach spätestens sieben Tagen bessern. Ist dies nicht der Fall ist ebenfalls eine ärztliche Abklärung erforderlich. Sollten Sie schwanger sein, muss außerdem genau geprüft werden ob und welche Medikamente genommen werden dürfen. Hier hilft der Beipackzettel, Arzt oder Apotheker. Erkältungen heilen gewöhnlich von selbst ohne Behandlung aus. Dennoch kann man die Symptome lindern. Inhalation von warmen Dampf kann die Schleimhäute abschwellen lassen , die Nase frei werden lassen und den Hustenreiz lindern. Bei einem kratzenden Hals können Lutschpastillen mit isländisch Moos, Salbei oder Cetylpyridiniumchlorid helfen. Auch Lösungen zum Gurgeln sind empfehlenswert. Sowohl bei Halsschmerzen als auch Heiserkeit sollte die Stimme geschont werden. Bei Husten können schleimlösende Medikamente genommen werden, gerade wenn der Husten fest sitzt. Mit Hustenstillern sollte vorsichtig umgegangen werden, da diese das Abhusten des Schleims behindern. Sollten Sie Fieber haben, handelt es sich dabei um eine natürliche Abwehrfunktion des Körpers und sollte nicht immer gesenkt werden. Möchten Sie das Fieber dennoch senken empfehlen sich Mittel wie Paracetamol, diese lindern auch Kopfund Gliederschmerzen. Auch Wadenwickel können das Fieber senken. Dabei muss jedoch der Kreislauf des Kranken stabil sein und er sollte nicht frieren, sonst muss dafür gesorgt werden, dass dem Patient schnell wieder warm wird, zum Beispiel durch Zudecken oder Wärmflaschen. Kinder und Säuglinge sollten keine mentholhaltigen Substanze inhalieren oder mit solchen eingerieben werden, da dies zu Atemstillstand führen können. Auch sollten diese keine Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure einnehmen. Am besten ist es immer, einer Erkältung vorzubeugen um diese komplett zu vermeiden. Händewaschen trägt dazu bei, dass die Erreger erst gar nicht in den Körper gelangen. Gerade in den Heizmonaten trocknet warme Heizungsluft die Schleimhäute aus und macht sie damit anfälliger. Abhilfe schafft tägliches Stoßlüften. Viel Obst, insbesondere mit viel Vitamin C, kann das Immunsystem stärken. Es gibt zahlreiche pflanzliche Mitte, die die Abwehr stärken sollen, sie sollten aber nicht länger als eine Woche eingenommen werden. Hierbei können Sie sich in der Apotheke Ihres Vertrauens beraten lassen.

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