Bamberg
Am Donnerstag, 24. November eröffnete das Bamberger Christkind, das wieder von der zwölfjährigen Clara Hensel verkörpert wird, am späten Nachmittag den traditionellen Weihnachtsmarkt, auf dem Maximiliansplatz im Herzen der Altstadt. An über 70 Ständen bieten die Händler Spielsachen und Weihnachtsschmuck an. Außerdem findet auch wieder eine große Verlosung statt. Im Schlemmerkistla können regionale Spezialitäten erworben werden. Ein Blick auf die einzigartige Großkrippe ist in jedem Fall lohnenswert. Einige Verkaufsstände offerieren kulinarische Leckereien. Inmitten von Glühweinduft kann man den Einkaufsbummel mit einen Glas Glühwein und Lebkuchen oder Plätzchen abschließen.
Nicht zu vergessen ist der über die Grenzen Bambergs hinaus bekannte Krippenweg mit seinen 37 Stationen. In Kirchen, Museen und auf Plätzen können große und kleine Krippen aus allen Ländern der Erde, die aus Holz, Kunststoff oder Stein gefertigt wurden, bestaunt werden. Die wohl bekannteste Station dürfte die Maternkapelle mit ihren 40 Krippen sein. Bei einer öffentlichen Krippenführung Von Krippe zu Krippe wird dem Besucher alles genau erklärt. Auch das Bamberger Umland hat viel zu bieten. Hierbei ist besonders der Adventsmarkt im Frensdorfer Bauernmuseum, südlich von Bamberg gelegen, zu erwähnen.
Thurnau
Auf dem Internationalen Weihnachtstöpfermarkt Schloss Thurnau bieten 54 regionale und überregionale Betriebe, auch aus dem europäischen Ausland, Gebrauchskeramik für Haus und Garten an. Dieser Weihnachtsmarkt ist nicht nur für Freunde exklusiver Keramik sehenswert. Für das leibliche Wohl mit regionalen Produkten ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Bayreuth
Am Freitag, 25. November um 17 Uhr eröffnete das Bayreuther Christkind, repräsentiert von Pia Maria Heinrich, zusammen mit der Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe vor dem Weihnachtsbaum am Herkulesbrunnen den Christkindlesmarkt. Der Chor der Graserschule und das Blechblasensemble der Hochschule für evangelische Kirchenmusik sorgen für die musikalische Umrahmung. Schüler der Graserschule sind mit einem Lampionumzug dabei.
Der Besucher findet an nahezu 50 Buden und Ständen regionale Köstlichkeiten und weihnachtliche Accessoires um das traute Heim zu schmücken. Eine Aktionsbühne mit täglich wechselndem Programm begeistert mit einem Plätzchenverkauf der Bayreuther Kindergärten ebenso, wie mit Musik- und Theateraufführungen sowie Handwerkervorführungen und Konzerten der Posaunenchöre. Eine der längsten Lichterketten Frankens, Länge sieben Kilometer, illuminiert den Weihnachtsmarkt. In den rustikalen Hütten des Bayreuther Winterdorfes vor dem Alten Schloss kann sich der Gast am prasselnden Kaminfeuer aufwärmen und ein Glas Glühwein trinken. Besonders beliebt sind die Orgelkonzerte in der Schlosskirche.
Coburg
Auf dem malerischen Marktplatz ist eine Weihnachtsstadt mit über 40 liebevoll dekorierten Ständen aufgebaut. Am 25. November um 17 Uhr erschien das Christkind, gespielt von Fenke Freya Flessa, auf dem Rathausbalkon und eröffnet den wohl stimmungsvollsten Weihnachtsmarkt Frankens, den es auch jeden Sontag besucht. Oberbürgermeister Norbert Tessmer spricht die Segenswünsche, die Stadtkapelle lässt weihnachtliche Lieder erklingen, und der Kinderchor zieht mit Lampions durch die Altstadt.
Beim Bummeln findet der Besucher Holzspielzeug, Keramik, Porzellan und Weihnachtskugeln. Zahlreiche Kunsthandwerker, wie Glasbläser, Holzschnitzer oder Korbflechter lassen sich bei der Arbeit gerne über die Schulter schauen. Eine Kaminfeuerstelle lädt bei einem Glas Glühwein oder Punsch zum Aufwärmen und Verweilen ein. Selbstverständlich werden auch gebrannte Mandeln, Lebkuchen und Coburger Bratwürste gereicht. Für die Kleinen steht ein historisches Kinderkarussell bereit.
Sommerhausen
An den vier Adventswochenenden ist auch der Sommerhäuser Weihnachtsmarkt von 13 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Künstler und Kunsthandwerker bieten in Ateliers, Galerien, Gewölbekellern, Häusern und Höfen ihre Werke an. Es finden auch Kirchenkonzerte und Theateraufführungen statt.
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