
Im Hochsommer ist das eincremen der Haut vor dem Sonnenbad Pflicht
Was gibt es schöneres, als an einem heißen Sommertag in der Sonne zu liegen und die warmen Strahlen auf der Haut zu genießen. Doch Vorsicht: Leider können wir die Sonne nicht uneingeschränkt genießen, da ihre UV-Strahlung bis in die Lederhaut eindringt und die Zellen dieser Hautschicht verändert. Die Ozonschicht filtert zwar einen großen Teil dieser schädlichen Strahlen heraus, dennoch kommt es bei längeren Sonnenbädern zu Hautrötungen. So kann es im Laufe der Jahre zu Hautkrebs kommen.
Abhilfe können hier Sonnencremes schaffen. Durch das Eincremen der Haut mit Sonnenschutzmitteln wird ein großer Teil der UV-Strahlen (A und B) herausgefiltert. Völlig gelingt dies aber selbst bei Lichtschutzfaktor 50 nicht, wie die Dermatologin Prof. Dr. Carola Berking erklärt. Alle Experten sind sich einig, dass ein geeigneter Sonnenschutz vor Hautkrebs schützt. Deshalb sollten wir uns mit Sonnencreme vor den Spätfolgen eines Sonnenbrandes schützen. Erst nach Jahrzehnten könnte sich ein Sonnenbrand rächen und Hautschäden auftreten.
Aber Achtung: Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne, weil Sie glauben, dass Sie durch die Sonnencreme ausreichend geschützt sind. Laut einer Statistik erkranken Sonnenanbeter, die Sonnenschutzmittel verwenden, öfter an Hautkrebs, weil sie die angegebene Schutzdauer bis zum äußersten ausnutzen. Außerdem tragen sie meistens zu wenig Sonnencreme auf, oder die Abstände zwischen den Intervallen sind zu lang.
Sonnencremes haften zwar gut auf der Haut. Durch Abrieb und den Aufenthalt im Wasser verlieren sie aber ihre Schutzwirkung. Tragen Sie auch bei bedecktem Himmel eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden ausreichend Sonnencreme -öl, -milch auf Ihre Haut auf, und bedecken Sie Ihren Körper zusätzlich mit einem Badetuch. Die Mittagssonne sollten Sie ganz meiden.
Das Licht der Sonne hat aber vor allen Dingen auch positive Wirkungen auf unseren Körper. Dieser produziert, angeregt durch UV-Strahlung, Vitamin D. Dafür reicht bereits eine geringe Dosis Sonnenlicht aus. Vitamin D schwächt den Krankheitsverlauf von Neurodermitis und Schuppenflechte ab und wirkt sich positiv auf den Knochenbau aus. Durch das Sonnenlicht wird im Gehirn vermehrt der Bodenstoff Serotonin gebildet, der unser seelisches Wohlbefinden positiv beeinflusst.(ts)
Bildquelle: roboriginal – fotolia.com